Gastprofessur Max Ophüls


2013 Fred Kelemen

 

Die Gastprofessur ist nach dem in Saarbrücken geborenen Regisseur Max Ophüls benannt. Sie wird 2013, 50 Jahre nach Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrages, erstmalig vergeben, und ehrt einen der bedeutendsten deutsch-französischen Künstler. Sie richtet sich an Persönlichkeiten, die sich für die Nachwuchsförderung engagieren wollen und durch ihr filmisches Werk einen hohen künstlerischen und professionellen Anspruch formulieren. Die Gastprofessur ergänzt das Lehrangebot der Hochschule der Bildenden Künste Saar und wird gemeinsam mit dem Festival Max Ophüls Preis aus dem Kreis ehemaliger Preisträger/innen besetzt.

Veranstaltungen

24.01.13

Einführung 'Das Schweigen des Meeres'

Festival Max Ophüls Preis

Fred Kelemen wird den Film 'Le Silence de la mer' (Das Schweigen des Meeres, Drehbuch und Regie: Jean-Pierre Melville) vorstellen. Das Max Ophüls Festival zeigt den Film in der aus aktuellem Anlass des 50. Jahrestages des Elysée-Vertrages. Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Gastprofessur Max Ophüls Preis.


Retrospektive

Veranstaltungsor & Vorverkauf:

Kino Achteinhalb

Nauwieserstr. 19

66111 Saarbrücken

 

"Verhängnis" OmeU

Montag, 24.06.2013

20.00 Uhr

"Frost"

Dienstag, 25.06.2013

19.00 Uhr

"Abendland" OmU

Mittwoch, 26.06.2013

19.00 Uhr

 

"Glut" OmeU

Donnerstag, 27.06.2013

20.00 Uhr

 

"The Man From London" OmU

Freitag, 28.06.2013

19.00 Uhr

 

"Das Turiner Pferd" OmU

Samstag, 29.06.2013

19.00 Uhr

Fred Kelemen

Fred Kelemen wurde in West-Berlin geboren und studierte von 1989 bis 1994 Regie und Kamera an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Für seinen Diplomfilm „Verhängnis“ erhielt er im Jahr 1995 u.a. den Deutschen Filmpreis. Seit dieser Zeit realisierte er als Regisseur eine Anzahl von Filmen und Videos, darunter die mehrfach ausgezeichneten „Frost“ (1997/98), „Abendland“ (1999), „Glut“ (2005) und arbeitete als Kameramann von Spiel- und Dokumentarfilmen mit anderen Regisseuren wie Béla Tarr, Joseph Pitchhadze, Rudolf Thome und Gariné Torossian. Seit 1995 ist er auch als Dozent tätig. Er hielt Vorlesungen und leitete Meisterklassen u.a. an der DFFB (Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin), am Zentrum für Kinematographische Studien von Katalanien in Barcelona, an der Hochschule für visuelle Künste in Genf, der Lettischen Kultur Akademie in Riga, an der Harvard Universität Cambridge, der Universität Tel Aviv und an der École Nationale des Beaux Arts de Lyon (ENBA) Lyon. Daneben ist er als Filmproduzent (Kino Kombat Filmmanufactur) und Theaterregisseur aktiv. Fred Kelemen ist Mitglied der Deutschen Filmakademie, der Europäischen Filmakademie (EFA) und des Europäischen Kulturparlaments (ECP).


„Als ehemalige Teilnehmerin des Max Ophüls Preises weiß ich, was das Festival für Nachwuchsregisseure bedeutet. Das ist wie ein Initiationsritus, durch den junge Filmemacher reif für die harte Filmwelt werden. Genau dies habe ich durchgemacht. Deswegen ist der Max Ophüls Preis für mich immer was ganz Besonderes, und ich glaube, das gilt auch für die anderen Teilnehmer. Für sie muss es von enormer Bedeutung sein, als Lehrende an den Ort zurückzukehren, an dem sie ein solches "Erwachsenwerden" erlebt haben. Für die HBK ist die Einrichtung der Gastprofessur Max Ophüls ein großer Gewinn!“

 

Sung-Hyung Cho

Professorin für künstlerischen Film

HBKsaar

 

 

"Mit der Einrichtung einer Gast-Professur für Film setzt die HBKsaar einen wichtigen Akzent in der Ausbildung, der sich mit unserem Festivalprofil hervorragend ergänzt. Zu dieser Initiative möchten wir als Kooperationspartner, der sich ganz der Förderung junger Filmemacher verschreibt, unseren Beitrag leisten. Dass mit dem Regisseur und Kameramann Fred Kelemen als ehemaligem Festival-Preisträger ausgerechnet einer der renommiertesten Vertreter deutschsprachiger Filmkunst gewonnen werden konnte, ist nicht nur eine eminente Bereicherung für das Lehrangebot der HBKsaar, sondern setzt auch ein klares Zeichen für die Ambition unseres Festivals als Karriere-Plattform für den jungen Film."

 

Gabriella Bandel & Philipp Bräuer

Künstlerische Leitung

Filmfestival Max Ophüls Preis