Forschendes Lernen / Experimental Education

(de) Um Welten zu verstehen, muss man Welten bauen. In praxisbasierten Schulkooperationen setzt sich das Projekt Schule der Dinge mit der Zukunftsvision einer Welt informatisierter, vernetzter Dinge auseinander. Im Zentrum dieser Auseinandersetzung steht das Experimentieren mit konkreten Möglichkeiten der künstlerischen und technologischen Mitgestaltung einer solchen Welt.

 

(en) We make worlds to comprehend worlds. Design to co-develop and facilitate practice-based projects with local schools, the School of Things critically engages the vision (and consequences) of a world of informatized objects. All projects revolve around the core principle of experimentation with concrete possibilities of intervening and participating in the aesthetic and technological design of such a 'smart' world.

Kulturelle Bildung in der Digitalen Gesellschaft

Die Schule der Dinge versteht sich als Prototyp und experimentelles Paradigma kultureller Bildung in der digitalen Gesellschaft - der Integration von forschendem Lernen und medialem Handeln in einer reflexiven ästhetischen Praxis:

  • Erforschung der didaktischen Grundlagen der Einbindung digitaler Entwicklungs- und Fabrikationsverfahren in gesellschaftswissenschaftliche, künstlerische und naturwissenschaftliche Fächer.
  • Einbindung von Schüler/inne/n und Lehrer/inne/n in die Konzeption und prototypische Umsetzung von ToolKits / Lehrmitteln für den Schuleinsatz.
  • Dokumentation und Integration von Methoden der digitalen Fabrikation (u.a. generative Gestaltung, rapid Prototyping) in das mediale Handeln im fachgebundenen und fachübergreifenden schulischen Lernen.
  • Gemeinsame Bestandsaufnahme in Bezug auf mögliche Nach/Umnutzungen vorhandener Räume als (temporäre) FabLabs (Werkstätten für die digitale Fabrikation).
  • Dokumentation von Projekterfahrungen für den schul- und schultypenübergreifenden Erfahrungsaustausch.
  • Begleitende Forschung zur kulturellen Bildung an den Schnittstellen von Kunst und Technik in Kooperation mit Partnern in der Großregion.

Demonstration

In Kooperation mit dem MBK wird auf der Welt der Familie 2014 eine Beispielanwendung demonstriert:

 

Vorgestellt wird eine Spieleumgebung (Design-App plus 3D-Drucker), die es Kindern ermöglicht, in einer ergonomisch angemessenen Interaktionsumgebung eigene Spielsachen zu kreieren und zu produzieren. Diese Spielobjekte sind parametrisch gestaltet und vordefiniert, und können in einem spielbaren Kontext von den Kindern selbst aufgebaut werden.  Über einen 'stationären' 3-D Drucker besteht die Möglichkeit, ihre selbstentwickelten Schätze digital zu produzieren und in ihre Spielwelten einzubringen.

Kooperation

Ein Projekt von dpz und xm:lab der HBKsaar in Kooperation mit LPM, MBK sowie dem FabLab@School-Projekt der Universität Stanford.

Schulnetzwerk

In der Pilotphase werden gemeinsam mit Partnerschulen Beispielprojekte - von der Durchführung einzelner Workshops und Projektwochen bis zur Einrichtung eines eigenen FabLabs - entwickelt und vor Ort umgesetzt.

 

Ziel ist der Aufbau eines dauerhaften Netzwerks von Partnerschulen, die Elemente der Schule der Dinge vor Ort umsetzen und sich am schul- und schultypenübergreifenden Erfahrungsaustausch beteiligen.

FabLab@School

FabLab@School is a world wide growing network of educational digital fabrication labs that put cutting-edge technology for design and construction – such as 3D printers and laser cutters and robotics – into the hands of middle and high school students.

It’s a place for invention, creation, discovery and sharing, a space of inquiry where everyone learns and knowledge gets integrated into personal interests and daily life.

FabLab@School, which is embedded in technology, permits the acknowledgement and embracing of different learning styles and epistemologies, engendering a convivial environment in which students can concretize their ideas and projects with intense personal engagement.