29.04.2014

21:00

Medienfassade / Mediafacade

Hochschule der Bildenden Künste Saar

 

(de) In Zusammenarbeit mit dem Zentrum Paul Klee, dem Goethe Institut und xm:lab präsentiert der neuseeländische Künstler Daniel Belton TRACES / SPUREN, eine Serie von Filmcollagen, in denen die menschliche Form als Instrument dient, um mittels digitaler Bearbeitungen Themen der mathematischen Grössenordnungen, Geschichte und Verbindungen zur Topographie zu untersuchen. Der Körper ist das aktive Mittel der Untersuchung; Figuren werden aus ihren traditionellen, erdgebundenen Milieus herausgelöst und miteinander im Film kombiniert, unterstützt durch die visuelle Inszenierung physikalischer und geometrischer Gesetze. Tänzer/innen werden auf kleinste Grösse reduziert, erlangen dann wieder die volle Grösse verkörperten Lebens, zum Teil als fantastische Charaktere. Durch diese geheimnisvollen Reisen illuminiert Daniel Belton die zeitlosen Zyklen, die uns verbinden und bestimmen. Die Werke erinnern an die Zeichnungen und Gemälde des Bauhaus-Meisters Paul Klee und die choreografischen Pionierleistungen Étienne-Jules Mareys. Linie, Tanz und Musik konvergieren im Raum und schaffen das, was Paul Klee eine 'Zwischenwelt' nannte.

 

(en) In association with Zentrum Paul Klee, the Goethe Institut and xm:lab, New Zealand artist Daniel Belton presents TRACES, a series of film collages where the human form is the instrument through which digital manipulation is used to investigate themes of mathematical scale, history and connections to topography. The body is the agent for inquiry; figures are removed from traditional, earthbound settings and juxtaposed on film using graphic design invoking the laws of physics and geometry. Dancers are dwarfed on screen, then brought back to full-bodied life, sometimes as fanciful characters. Through these mysterious journeys Daniel Belton illuminates the enduring cycles that connect and bind us. The works pay homage to the drawings and paintings of Bauhaus Master Paul Klee, and the pioneering chronophotography of Étienne-Jules Marey. Line, dance and music converge in space to create as Paul Klee said, a 'between world' (Zwischenwelt).