LIFA-Kolloquium 5: Schrift und Bildende Kunst

 

"Typografie kann unter Umständen Kunst sein." 

Kurt Schwitters, 1930

 

Seit 2014 treffen sich Hochschullehrer_innen, Künstler_innen und Wissenschaftler_innen aus Deutschland und den angrenzenden Nachbarländern, um die künstlerische Auseinandersetzung mit physikalischem Licht als Material und Medium in Gegenwart und Geschichte zu diskutieren.

 

Im Rahmen von LIFA (Light in Fine Arts), einer Forschungsplattform, die an der Hochschule der Bildenden Kunst Saar in Saarbrücken angesiedelt ist, finden in loser Folge Kolloquien an verschiedenen Hochschulen statt. Dabei werden wissenschaftliche, künstlerische und kuratorische Beiträge zu einem aktuellen Themenfeld zusammengeführt.

 

Das LIFA-Kolloquium 5 als hochschulöffentliche Veranstaltung an der Akademie der Bildenden Künste München ist dem Phänomen von Schrift in Werken der Bildenden Kunst gewidmet. Die zweitägige Vortragsreihe behandelt die Grundlagen des Verhältnisses von Schrift und Bildwerken seit dem frühen 20. Jhdt. und weitet schließlich den Blick auf aktuelle künstlerische Tendenzen.

 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Verhältnis von „Lichtkunst“ und Schrift. Dazu sind Vorträge über das Werk von László Moholy-Nagy, der amerikanischen Konzeptkünstler der 1960er Jahre sowie der italienischen Nachkriegsavantgarde und Arte Povera geplant. Aktuell mit Licht und Schrift arbeitende internationale Künstler werden ihre Positionen im Rahmen eines moderierten „Round Table“ vorstellen. Schrift im Film als spezieller Variante der „Lichtkunst" wird ebenfalls eine Rolle spielen.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung werden die Beiträge in einer Publikation zusammen gefasst.