Afrikanische Filmtage 2013

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Veranstaltungsort / Reservierung / Vorverkauf:

Kino Achteinhalb

Nauwieserstr.19

66111 Saarbrücken

0681 - 3908880

 

Programmflyer zum Download

Donnerstag 07. November, 19 Uhr - Le Président

Donnerstag 07. November, 19 Uhr - Le Président

In seinem neuen Film erzählt Jean-Pierre Bekolo die fiktive Geschichte eines amtsmüden Regierungschefs in einem Land, in dem das Leben stagniert. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind beabsichtigt: Le Président ist eine Parabel auf die Verhältnisse in Kamerun, das seit 1982 von Paul Biya regiert wird. Mit seinem Film möchte Bekolo seine Landsleute aus der Lethargie wecken, die sich durch die permanente Wiederwahl des nunmehr seit zwanzig Jahren regierenden Despoten breit gemacht hat, der mehr Zeit in einem Genfer Luxushotel verbringe als in Kamerun. Seitdem der Film im Februar 2013 am Rande des Fespaco-Festivals in Ouagadougou, Burkina Faso, gezeigt wurde, hat sich um ihn ein Gewirr von Gerüchten und Zensurversuchen entwickelt.

 

Der in Kamerun zensierte Film ist über die afrikanische Video-on-Demand-Plattform buni.tv erhältlich.

 

Kamerun/Deutschland 2013, frz. OmeU, 63 Min.

 

Der Regisseur wird zur Diskussion anwesend sein.

Nach der Diskussion lädt Haus Afrika zu einem Umtrunk mit Musik ein.

Freitag. 08. November - Masterclass

Freitag. 08. November - Masterclass

Masterclass mit dem Regisseur Jean-Pierre Bekolo.

Zeit: 09:00 - 13:00

Veranstaltungsort:

Hochschule der Bildenden Künste Saar

Keplerstr. 3-5

66117 Saarbrücken.

Anmeldung bis 01.11.13 per Email an masterclass@xmlab.org.

Freitag, 08. November, 20 Uhr - Malagasy Mankany

Freitag, 08. November, 20 Uhr - Malagasy Mankany

Jimi, Bob und Dylan studieren Soziologie an der Universität von Antananarivo auf Madagaskar. Als Jimis Vater schwer krank wird, besteigen sie zu dritt ihren Mini, um in das weit entlegene Dorf zu fahren, in dem er wohnt. Die attraktive und geheimnisvolle Anhalterin Charu, eine junge Indo-Pakistanerin, die sie zu Beginn ihrer Fahrt auflesen, wird bald für Unruhe unter den drei Freunden sorgen. Auf ihrem Weg entdecken sie in teils lustigen, teils absurden Begegnungen nicht nur die Probleme und das Potenzial Madagaskars, sondern auch sich selbst. Und unversehens werden sie in ein gefährliches Abenteuer verstrickt... Werden sie ihr Ziel rechtzeitig erreichen?

 

Madagaskar 2012 [Malagasy OmeU], 93 Min.

Regie: Haminiaina Ratovoarivony

 

Der Regissuer wird zur Diskussion anwesend sein.

Samstag, 09. November, 20 Uhr - Le collier du Makoko

Samstag, 09. November, 20 Uhr - Le collier du Makoko

Es war einmal eine Königin, die sich dazu entschloss, ein heiliges Amulett aus Gold wiederzufinden, das einst den Ahnen gehörte. Sie war fest davon überzeugt, dass dieses Amulett die Kraft besitzt, Frieden und Wohlstand über ihr Volk zu bringen.Es war einmal ein großer Wissenschaftler, der sich dem Erhalt des natürlichen Ökosystems verschrieben hatte und sich in seinem Land für den Schutz von Löweneinsetzte. Es war einmal ein junges Waisenkind, das bei einem Löwen aufwuchs und sich von diesem um keinen Preis der Welt trennen wollte. Koumba-Bididis Film Le collier du Makoko ist ein modernes Märchen und erzählt die aufregende Geschichte von drei Charakteren, die das Schicksal in einem turbulenten Abenteuer zwischen Frankreich und Gabun zusammenführen wird.

 

Gabun/Frankreich 2011 (frz. OmeU), 93 Min.

Regie: Henri Joseph Koumba-Bididi

 

Der Regisseur wird zur Diskussion anwesend sein.

Sonntag, 10. November, 20 Uhr - Virgem Margarida

Sonntag, 10. November, 20 Uhr - Virgem Margarida

Mosambik, 1975. Nach Jahrhunderten des Kolonialismus will die Revolutionsregierung das Land erneuern: Auf den Straßen von Maputo werden Prostituierte und solche, die man dafür hält, zusammengetrieben und in ein Camp auf dem Land verbracht, wo man aus ihnen mit teils brutalen Methoden die neuen Frauen des Sozialismus machen will. Unter ihnen die junge Margarida, die noch nie mit einem Mann zusammen war... Doch langsam regt sich Widerstand unter den Frauen, und sie beginnen sich gegen die Unterdrückung unter dem Deckmantel der Revolution zu wehren. Mit starken Bildern und eigenwilligem tragik-komischen Schauspiel beleuchtet Licínio Azevedos Film eindrücklich ein weitgehend unbekanntes Kapitel der Geschichte Mosambiks.

 

Mosambik 2012 [portugies. OmeU], 90 Min.

Regie: Licínio Azevedo

 

Der Regisseur wird zur Diskussion anwesend sein.