Auf dieser Seite werden in einer FAQ allgemeine Informationen zum Studium der Medieninformatiker an der HBK gesammelt, insbesondere die Bereiche, die nicht direkt durch Prüfungs-/Studienordnung abgedeckt werden.

 

English version: http://www.xmlab.org/MedieninformatikFAQ_en

 

Da es oft vergessen wird: Jede Veranstaltung, die von Medieninformatikern an der HBK belegt wird, muss über dieses Formular angemeldet werden: Medieninformatik-Anmeldung: http://goo.gl/ukQfZr. Und zwar zusätzlich zu der Kurs-Anmeldung bei dem Dozenten einer Veranstaltung. Davon ausgenommen ist MAD Basis, hier gibt es neben der Anmeldung bei den Dozenten noch eine Anmeldung im LSF/HISPOS der Uni. Oft ist die Veranstaltung aber erst nach Beginn des Semesters verfügbar, einfach ein wenig abwarten.

  • Eine Übersicht der wichtigsten Gebäude der HBK: http://goo.gl/wUaORU
  • Anmeldung für alle Kurse an der HBK: http://goo.gl/ukQfZr (Ausnahmen: Grundlagen MAD & Medienprojekt werden übers LSF der UdS angemeldet werden, i.d.R. erst zu Begin der Vorlesungszeit möglich).

Alle Angaben auf dieser Seite verstehen sich ohne Gewähr, maßgeblich ist die für Sie geltende Prüfungs-/Studienordnung:

• Studiengangsdokumente Bachelor und Master Medieninformatik:  http://www.ps-mint.uni-saarland.de/index.php?id=185

• Die untenstehenden Angaben zur aktuellen Studienordnung gelten ebenso für die Studienordnung von 2013. 

 

 

Welche Kurse/Projekte kann ich an der HBK als Medieninformatiker besuchen?

  • Grundsätzlich empfiehlt sich im Bachelor-Studiengang eine Reihenfolge von Kursen & Projekten nach folgendem Schema: 1. Grundlagen MAD (Pflichtveranstaltung), 2. Fachpraktische Studien (optional für den Wahlpflichtbereich, z.B. Kurse in 3D Modelling oder Game Design), 3. Projekte (MAD Projekt und Medienprojekt) und im Anschluss ggf. eine Vertiefung über eine Bachelorarbeit. Rechts ein schematischer Überblick.


  • Bachelor nach Studienordnung von 2010 
    • Spezialisierung / Wahlpflicht III (12 CP unbenotet): Siehe Bachelor nach aktueller Studienordnung / Wahlpflichtbereich
    • Freie Punkte / Wahlpflicht II: Alle Kurse der HBK wie unter Bachelor nach aktueller Studienordnung / Wahlpflichtbereich können hier eingebracht werden (sowohl unbenotet als auch benotet), diese müssen aber erst über einen Antrag an Prof. Krüger (formlos per Mail) genehmigt werden. Insgesamt sind dort 9 benotete und 7 unbenotete CP erforderlich.
    • Medienprojekt (18 CP unbenotet): Siehe Bachelor nach aktueller Studienordnung


  • Bachelor nach aktueller Studienordnung
    • Grundlagen Media, Art & Design (4 CP unbenotet): Diese Veranstaltung wird jährlich im Sommersemester angeboten.
    • Projekt Media Art & Design (8 CP benotet): Hier können alle Projekte belegt werden, die im VLVZ der HBK auch als Atelierprojekt mit 16 CPs deklariert werden und für Medieninformatiker offen sind (https://goo.gl/oYwEmR) ("Atelierprojekt klein/Workshop" reicht nicht aus!). Zu Beginn der Veranstaltung sollten Sie den Dozenten darauf hinweisen, dass 8 CPs und eine Note am Ende des Projekts vergeben werden müssen, damit sich der Arbeitsaufwand und Überprüfung der Arbeitsleistung danach richten kann. Speziell für die Kooperation mit Studierenden der Medieninformatik ausgelegte Atelierprojekte sind im jeweiligen Beschreibungstext so dargestellt und für Medienprojekte/Abschlussarbeiten hier zusammengestellt: http://www.xmlab.org/ projects/opencalls/
    • Wahlpflichtbereich (7 CP unbenotet): Hierfür kommen alle Veranstaltungen der HBK in Frage. Ausgenommen sind jedoch die Kurse "Computer Basics", "Grundlagen Media, Art & Design" bzw. "MAD Basis" und die Veranstaltungen, die Sie bereits belegt und in irgendeiner Form eingebracht haben. In der Regel geht aus der Beschreibung im Vorlesungsverzeichnis hervor, ob eine Veranstaltung für Medieninformatiker sinnvoll ist. Im Zweifelsfall fragen Sie bitte direkt den Dozenten, da in manchen Fällen auch technische Basics vermittelt werden, die sich nicht eignen, weil die Anforderungen für Studierende mit Informatikhintergrund zu gering sind (z.B. Einführungen in Programmiersprachen). 
    • Medienprojekt (9 CP unbenotet): Die Themen für Medienprojekte werden jährlich zum Wintersemester vom Lehrstuhl Medieninformatik gesammelt und zugeordnet. Zusätzlich können Medienprojekte nach Einzelabsprache organisiert werden.


  • Master nach aktueller Studienordnung
    • Projekt Media Art & Design (8 CP benotet): Siehe Bachelor nach aktueller Studienordnung
    • MAD-Wahlpflichtbereich (8 CP unbenotet): Siehe Bachelor nach aktueller Studienordnung / Wahlpflichtbereich (7 CP unbenotet)
    • Soft Skills (6 CP unbenotet): Auf Anfrage beim Studiengangsleiter können Veranstaltungen der HBK auch im Bereich Soft Skills eingebracht werden


  • Kann ich meine Bachelor-/Masterarbeit an der HBK schreiben?
    • Ja, dazu schauen Sie auf die Seite: http://www.xmlab.org/projects/opencalls. Außerdem ergeben sich oft Themen in Anschluss an der Teilnahme von Atelierprojekten, dazu sprechen Sie mit den jeweiligen Betreuern.
    • Einer der beiden prüfenden Professoren muss Professor der Informatik an der UdS sein (s. PO § 7). Wenn es sich bei der zweiten Person z.B. um einen externen Gutachter handelt, muss Herr Prof. Krüger diesen erst anerkennen.

 

Diverses

  • Was muss ich bei der Teilnahme an Kursen an der HBK beachten? Muss ich mich anmelden? 
    • Für die Anrechnung ist eine Anmeldung erforderlich: Medieninformatik-Anmeldung
    • Ausnahmen: Grundlagen MAD und Medienprojekt müssen übers LSF der UdS angemeldet werden, Anmeldung zur Prüfung ist dort allerdings erst zu Begin der Vorlesungszeit möglich.
    • Manche Kurse/Projekte verlangen unabhängig davon noch eine Anmeldung über Listen oder andere Online-Formulare, das geht aus der jeweiligen Beschreibung der Veranstaltung hervor.
    • Wenn Sie einen benoteten Schein benötigen, sprechen Sie dies bitte zu Beginn der Veranstaltung mit dem Dozenten ab


  • Woher bekomme ich meinen Schein?
    • Sobald am Ende des Semesters die Dozenten die erfolgreiche Teilnahme der Medieninformatik-Studierenden bestätigt haben, geht diese Info direkt ans Prüfungsamt der Universität. D.h. also, dass keine weiteren Scheine in ausgedruckter Form ausgestellt werden müssen!
    • Wie werden Medieninformatiker in Projekten an der HBK benotet? MedieninformatikFAQ
    • Hier gibt es eine Beschreibung der Benotungskriterien.
    • Wo finde ich allgemeine Informationen zu Themen wie Zulassung, Prüfungsordnung, Anerkennung von Studienleistungen?
    • Studien- und Prüfungsordnungen finden Sie hier. Auf dieser Seite finden Sie auch Kontaktinfos der für Sie zuständigen Ansprechpartnerin im Prüfungssekretariat der MINT Fakultäten an der UdS.


  • Wie bekomme ich einen Mail-Account an der HBK (wird für Google Classroom benötigt, welches in einigen Projekten und Kursen benutzt wird)? 


 

 

Benotungsschema für Medieninformatiker in Projekten an der HBK.

Das folgende Schema ist nicht verbindlich, sondern eine Vorgabe für Projekte mit technischer Implementierung. Letztendlich entscheidet der Dozent über die Benotungskriterien, daher empfiehlt sich eine Absprache zu Beginn der Veranstaltung. Alle Bereiche werden von allen beteiligten Dozenten gemeinsam bewertet. Wenn Zwischen- oder Abschlusspräsentationen am Lehrstuhl für Medieninformatik stattfinden, fließen auch Bewertungen der jeweiligen Mitarbeitern der Medieninformatik mit in die Note ein. Bei Gruppenarbeiten bekommen alle Gruppenmitglieder die gleiche Note und zum bestehen eines Projekts muss jede Kategorie mit mindestens 4.0 bewertet werden. Ebenso müssen bei nichtbenoteten Projekten alle Kategorien jeweils bestanden werden, um die Veranstaltung insgesamt erfolgreich belegt zu haben.

 

Prototyp 35 %

Konzeption 30 %

Dokumentation 25 %

Präsentation 10 %

 

Prototyp

Am Ende der Projektlaufzeit soll in der Regel funktionierendes System implementiert sein, dass unter Demonstrationsbedingungen lauffähig sein muss. Bewertet wird nebem dem Gesamteindruck vor allem Umfang und Komplexität der Funktionalität und die Robustheit im Verhältnis zur Gruppenstärke des jeweiligen Teams. Neben diesem finalen Prototypen ist es essentiell, dass während der Projektlaufzeit einfachere Prototypen entstehen, um früh abschätzen zu können, ob zB eine Grundidee so funktioniert, wie sie sich vorgestellt wurde. Dadurch verhindert man, dass erst am Ende einer umfangreichen Entwicklung bemerkt wird, dass anfängliche Annahmen gar nicht zutreffen. Das trifft im Prinzip bei allen interaktiven Systemen zu, die versuchen, den Benutzer emotional anzusprechen wie z.B. bei Spielen. Gerade hier ist es wichtig, möglichst früh Prototypen mit der Kern-Spielmechanik testen zu können, da sich ohne spielbaren Prototypen nur sehr schwer abschätzen lässt, ob z.B. die Bindung oder Spielmotivation den Erwartungen entspricht. Die Spielentwicklung ist ein extrem iterativer Prozess, die Spielmechanik muss so häufig wie möglich ausprobiert und reflektiert werden. Dieser Prozess der iterativen Prototypentwicklung fließt ebenfalls in die Bewertung ein.

 

Konzeption

Die Entwicklung eines Konzepts ausgehend von ersten Ideen ist elementarer Bestandteil eines Projekts an der HBK und findet vor allem in den ersten Wochen des Semesters statt. Durch die Entwicklung von Prototypen und den daraus gewonnenen Erkenntnissen kann ein Konzept über den gesamten Projektverlauf im Wandel sein. Für die Entwicklung erster Ansätze ist eine umfangreiche Recherche notwendig. Welche ähnlichen Projekte gibt es? Gibt es spannende Ansätze aus anderen Bereichen (Algorithmen, Bildverarbeitung, Computergrafik....) die sich hier übertragen oder integrieren lassen? Was könnten interessante Interaktionsansätze sein? Ideen entstehen selten vor einem leeren Blatt Papier, sondern während der Auseinandersetzung mit einem Thema und einer (systematischen) Recherche. Um zu neuen Ansätzen zu kommen, kann es oft hilfreich sein, nicht direkt technische Einschränkungen oder Hürden mitzudenken. Umgekehrt kann Wissen über technische Möglichkeiten zu neuen Ansätzen im Projektkontext führen. Mit der Präsentation einer neuen Idee, die u.U. eine komplexe Umsetzung erfordert, gebt ihr nicht das Versprechen ab, dass ihr das (in dieser Form) umsetzen wollt, sondern zeigt Richtungen und Möglichkeiten auf, die wiederum Inspiration für die gesamte Gruppe bedeuten können. Die Reduktion der technischen Komplexität bei der Planung der Umsetzung wird in einem späteren Schritt erfolgen. Die Ideen/Konzepte werden in der Regel wöchentlich vorgestellt und sollten dazu visuell dargestellt werden. Das kann eine einfache Photoshop-Skizze oder Bildercollage sein oder auch eine Handzeichnung, die dann möglichst digitalisiert wird, damit man das Bild auf einem Bildschirm zeigen und in der Gruppe besprechen kann. Hier können und sollen alle Studierenden ihre persönlichen Interessen einbringen. Bewertet wird Umfang und Qualität der Ideen und Konzepte und die Integration von Feedback der Dozenten.

 

Dokumentation

Die schriftliche Dokumentation soll einen Überblick sowohl zum technischen Teil als auch zum Prozess geben. Das heisst, das auch interessante Ergebnisse der Recherche und z.B. verworfenene aber spannende Ideen festgehalten werden sollen. Die Doku soll zudem eine Anleitung zur Nutzung und Installation der Software sein und ggf. ein Einstieg für die softwareseitige Weiterentwicklung von anderen Studierenden/Mitarbeitern sein. Alternativ zu dieser Art Projektbericht kann auch ein (i.d.R. englischsprachiges) wissenschaftliches Papier verfasst werden, das zu einer Fachtagung eingereicht wird. Der Text wäre wesentlich kürzer und würde mit den Betreuern gemeinsam geplant und formuliert werden. Eine Publikation aus einem Projektkontext an der HBK wäre ein hervorragendes Ergebnis, ebenso würde eine (ernstgemeinte) Teilnahme an Festivals und anderen Wettbewerben die Wertigkeit des Projekts erhöhen. Das erfolgreiche Abschneiden bei einer Einreichung wäre der perfekte Abschluss der Projektarbeit, allerdings kann sich die Mitteilung über das Ergebnis bis ins nächste Semester erstrecken und wird eher selten mit in die Bewertung einfließen können. Abgesehen von der eher technischen Beschreibung ist für die Hochschule die visuelle Präsentation der Ergebnisse wichtig. Daher müssen alle Projektabgaben von aussagefähigen Bildern und einem ansprechenden Video begleitet werden. Bilder und Videos sollten idealerweise mit den Kommilitonen der HBK produziert werden, die mit diesem Material idealerweise ihr Portfolio aufbauen. Beispiele für Videos: 

 

Weitere Infos hier: http://www.hbksaar.de/projektdokumentation/

Für die Abgabe der Projektdokumentation wird in Zukunft ein Web-Formular mit Upload-Funktion bereitgestellt. Neben der oben erwähnten eventuellen Teilnahme an Festivals, Tagungen etc. ist für die Bewertung die Wiederverwertbarkeit der Dokumentation (prägnante, vollständige Beschreibung, Qualität von Bild/Film) ausschlaggebend.

 

Präsentation

Es gibt abhängig vom Projektkontext unterschiedliche Präsentationsformen. Ende Januar/Anfang Februar findet an der HBK der jährliche Rundgang statt, zu dem alle Projekte des Jahres vorgestellt werden. I.d.R. werden für die Projekte des Wintersemesters Ausstellungsräume organisiert, in welchen ein Wochenende lang die Ergebnisse gezeigt werden. Das können abhängig von der Art der Arbeit Videos oder auch interaktive Installationen sein, die entsprechend in Schichten betreut werden Abgesehen vom Rundgang finden auch andere Events statt (Messen, Abschlusspräsentation bei externen Projektpartnern etc.) die in der jeweiligen Projektgruppe organisiert werden. Zudem gibt es in der Regel einen Präsentation der Zwischenergebnisse etwa zur Halbzeit des Semesters. Bewertet wird jeweils die Vorbereitung und Betreuung der Installation/Aufführung bzw. Stil und Inhalt einer Präsentation.