Made in ...


SS 2015

Studierende

Ka­tha­ri­na Horn


Studiengänge

Kommunikationsdesign


Richtung

Internetanwendung
Corporate- und Socialdesign
Typografie
Werbung


Projektart

Diplom

Ob wir uns auf das Sofa legen, das Auto aus der Garage fahren oder uns neue Sportschuhe kaufen – wo Deutschland draufsteht, sind heute mehrere Nationalitäten drin.

Um Produktionskosten einzusparen, werden Halbfabrikate aus dem Ausland zugekauft und Fertigungsprozesse in Billiglohnländer verlagert. An sich ist das nicht verwerflich, aber das fertige Produkt als in Deutschland hergestellt zu deklarieren, ist schlicht Verbrauchertäuschung.

Es gilt, den Herkunftshinweis als Marke wiederzubeleben. Was mit Deutschland beworben wird, soll auch dort herkommen.

Obwohl es überall auf der Welt günstiger zu sein scheint, fertigen viele in Deutschland ansässige Manufakturen in wertvoller Handarbeit ihre Produkte selbst. Sie beweisen, dass hierzulande nicht nur bestehen kann, wer seine Produkte in Asien oder Osteuropa herstellen lässt. So entstand die Idee für einen Onlineshop, der Produkte aus deutscher Herstellung anbietet.

Die Herkunftsbezeichnung allein stellt aber noch keinen Beweis für die besondere Qualität eines Produkts dar. Ein deutscher Kleiderschrank ist nicht besser als ein schwedischer, weil er deutsch ist. Aus diesem Grund wird auf der Website genauer auf das Herstellungsverfahren und die Besonderheiten eingegangen. Ziel war es, einen Onlineshop zu gestalten, den User für seinen Charakter, seine einfache Bedienbarkeit und Qualität schätzen.