Virtual Waters


SS 2022

Studierende

Michelle Kleyr


Projektbetreuung

Prof. Eric Lanz


Richtung

Film/Video


Projektart

Master

Michelle Kleyr: Virtual Waters, Master Media Art & Design, 2022

Das wissenschaftliche Konzept des Virtual Water, also des Virtuellen Wassers, beschreibt den latent in Waren enthaltenen Wasserverbrauch, der in der Produktionskette benötigt wurde.

Die oftmals großen Mengen an virtuellem Wasser sind dabei nicht mehr im Endprodukt sichtbar, es entsteht eine Art Eisbergeffekt, der größte Teil des Wasserverbrauches bleibt verborgen. Oftmals findet dieser Verbrauch zudem nicht lokal, sondern an einem ganz anderen Ort auf der Erde statt, das Wasser wird somit virtuell um die Welt transportiert. Der dadurch entstehende lokale Mangel, die Verschmutzung durch Chemikalien, Antibiotika, usw., verschärft globale Klimaprobleme.

Die Installation Virtual Waters bringt einige Elemente dieser greifbaren, alltäglichen Ebene mit ihrem „virtuellen“ Pendant zusammen. Die ausgewählten Objekte stehen exemplarisch für drei besonders wasserintensive Bereiche: der Produktion von Textilien, insbesondere Baumwolle, von Lebensmitteln sowie der Erzeugung von Strom. Die gewöhnlichen Gegenstände sind unfähig, die in ihnen enthaltenen Mengen virtuellen Wassers physisch zu fassen, so dass es aus ihnen herausbricht, in den Raum übergreift und sie - temporär sichtbar und hörbar- erweitert.

Text: Michelle Kleyr

Diese Website verwendet lediglich systembedingte und für den Betrieb der Website notwendige Cookies (Session, individuelle Einstellungen).
Durch die Nutzung der Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies setzen.
Datenschutzbestimmungen