Zweiundzwanzig Geheimnisse


SS 2014

Studierende

Lucie Gollnik


Studiengänge

Kommunikationsdesign


Richtung

Druckgrafik
Fotografie
Spieleanwendungen


Projektart

Diplom

Das Tarotspiel ist ein so genannter Klassiker. Die Hauptfiguren oder auch Hauptcharaktere wie etwa der »Der Narr« oder »Die Liebenden« sind mittlerweile nicht nur so genannten »Esoterikern« vom Begriff. Nach der Zeit der Aufklärung, ist das Tarot nun seit Beginn des 19. Jahrhunderts populärer denn je. Es existiert eine Fülle von klassischen bis bizarren Tarotkartenspielen. Aber auch fernab von den Karten, ist das Thema Tarot präsent : »Ton Steine Scherben« stellen ihr viertes Album »IV« nach den Archetypen des Tarots zusammen, Mike Batt veröffentlicht 1979 mit dem London Symphony Orchestra die »Tarot Suite«, »Dolce & Gabbana« bringen eine sechteilige unisex Parfum-Serie heraus, bestehend aus 6 ausgewählten Archetypen des Tarots.

In den ältesten Überlieferungen taucht das Tarot, wenn auch nicht als solches betitelt, zunächst als ganz normales Kartenspiel auf. Die 52 Zahlenkarten der kleinen Arkana stammen vermutlicher Weise aus der islamischen Welt und kamen im 14. Jahrhundert nach Europa. Über die Entstehung der 22 Karten der Großen Arkana gibt es in einschlägiger Literatur auch viel zu lesen. Ganz klar wird aber nie so ganz woher nun die Ordnung, die Festlegung und die Charakterisierung der 22 Trumpfkarten nun tatsächlich kommen. Vieles liegt im Nebel und genau das ist es - das Ungewisse - was den Reiz des Tarots noch heute ausmacht.

In meiner Diplomarbeit widme ich mich den zweiundzwanzig Archetypen des Tarot-Spiels.

Wo begegnen uns diese Archetypen im Alltag? Wo sind sie mir begegnet? Was passiert mit ihnen, wenn man sie auf Karten festhält?

Entstanden sind »Zweiundzwanzig Geheimnisse.«, die ihren Weg in meine Kamera gefunden haben und die ich nun in Kartenform dokumentiere.