Die Körperhaltung


SS 2015

Studierende

Ting-Yen Chang


Studiengänge

Produktdesign


Richtung

Industrie- und Systemdesign
Corporate- und Socialdesign
Möbel- und Ausstattungsdesign


Projektart

Diplom

Ting-Yen Chang: Die Körperhaltung, Diplom 2015

Die Körperhaltung ist die Art und Weise wie man seinen Körper hält. In Abhängigkeit der verschiedenen Umstände verändert man die Körperhaltung bis zu einem stabilen oder bequemen Zustand. Der Ausgangspunkt der Diplomarbeit ist, wenn man solche stabilen Körperhaltungen als eine Konstruktion betrachtet, ob die Möglichkeit besteht, auch für Möbel eine solche stabile Konstruktion zu verwenden.

Die vorliegende Diplomarbeit zeigt zuerst die Beobachtung der Körperhaltung von langen Untersuchungen des Themas, und sie wird in vier Kategorien eingeteilt:

Die erste Kategorie „Konstruktion“ führt im naturwissenschaftlichen Bereich über Anatomie, Biomechanik bis zur Ergonomie. Die zweite Kategorie „Formation“ versucht zu analysieren, wie die Körperhaltung sich formt, da die Körperhaltung das Ergebnis von der Interaktion ist, werden die Umstände von Interaktion in vier Gruppen unterteilt: Interaktion mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit Objekten und mit der Umgebung. Die nächste Kategorie ist „nonverbale Kommunikation“. Weil die Körperhaltung als Teil der nonverbalen Kommunikation eine wichtige Komponente beisteuert, wird diese Kategorie in die drei Kanäle der nonverbalen Kommunikation eingeteilt: Bewusste, Teilbewusste und Unbewusste mit der Körperhaltung zusammen erörtert. Zuletzt wird die Kategorie „Transformation“ erörtert. Der Begriff geht von einer Beobachtung der Produkte aus, wie die Körperhaltung in Produkten erscheint und welche Stilmittel der Körperhaltung möglicherweise in Produkten umgesetzt werden könnten.

Weiter geht es um den Versuch, das Prinzip der Körperhaltung auf Konstruktionen umzusetzen. Durch die Möglichkeit der Transformation von verschiedenen Körperhaltungen wird die Linie zu einem künstlerischen Ausdrucksmittel. Mit der Anwendung entwickelt sich ein Formschema und somit ist die Körperhaltung als die lineare Form auf konstruktivem Wege erreichbar. Dann durch die Überlegung mit dem Maß und Materialien versuche ich die Möglichkeiten von Konturen auf Hocker zu übertragen.

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