G-Null-Phase


SS 2019

Studierende

Raika Dittmann


Studiengänge

Freie Kunst


Projektart

Diplom

Drei großflächige Einzelobjekte sind hintereinander gestaffelt in einem leerstehenden Glasgewächshaus aufgehängt. Ein Objekt besteht jeweils aus zwei 100 cm x 120 cm Glasplatten, zwischen denen sich circa 4 mm tiefe zellenartige Gewebestrukturen befinden. Bestehend aus matt-transparenten Klebestreifen, welche mit der Klebeseite nach außen aufgerollt, zerteilt und einzeln wieder aneinander geheftet sind. Je nach Perspektive, dem Lichteinfall und der -intensität werden Teile dieses Gewebes sichtbar oder lösen sich scheinbar auf.

Die Einzelobjekte bilden Ebenen, die mit Abstand zueinander frontal zum Eingang hin ausgerichtet sind. Von hier aus können die Gewebeflächen als ein zusammenhängendes Bild wahrgenommen werden. Aus anderer Perspektive sind die Gewebeflächen auf die Ebenen verteilt.

Mit der sehr präsenten, ursprünglichen Nutzungsbedeutung und der speziellen Architektur spielt der Umgebungsraum eine wesentliche Rolle. Das Material und bildnerische Elemente der Arbeit greifen räumliche Strukturen auf, wobei sich die Objekte dem Raum weder unter- noch überordnen. Das permanent wechselnde natürliche Licht bestimmt die Farbigkeit des Raumes und die Wahrnehmung der Arbeit. Einzelne Elemente verschwinden, andere sind stärker sichtbar. Der Besucher wird aufgefordert den eigenen Standpunkt zu verlassen, sich Zeit zu nehmen und zu beobachten, um Veränderungen wahrzumehmen.

Zurück