Grtsk Wuppertal


Ausstellung im Neuen Kunstverein Wuppertal
SS 2016

Studierende

Miriam Dockendorf
Richard Engel
Sylvie Felgueiras
Rosita Patricia Hofmann
Ida Kammerloch
Hanguk Lee
Sarah Niecke
Verena Siebert
Luise Talbot


Richtung

Fotografie
Film/Video
Malerei
Plastik/Bildhauerei


Projektart

Semesterprojekt
Ausstellung

Rosita Hofmann - Dextrokardie

Die Ausstellung findet im Neuen Kunstverein Wuppertal statt und führt die Beschäftigung mit dem Grotesken weiter. Grotesk – das kann komisch, lustig, lächerlich, widersprüchlich oder widerwärtig bedeuten. Früher, in der Renaissance, war die Groteske ein Ornament, ein Rankenmuster, in dem der menschliche Körper mit Pflanzen oder mit Tieren verbunden wurde. Schnell entwickelte sich das Groteske vom Beiwerk zur Hauptsache. Respektlos überwucherte es vom Rand her das eigentliche Bild. Das Groteske warf die Hierarchien der Hochkunst über den Haufen und erneuerte sie gerade dadurch immer wieder. Zugleich ist das Groteske die Verbindung zur Volkskunst, zur populären Grafik, zum Comic und zu hybriden Figuren. In diesem Recherche-Projekt haben sich Studierende verschiedener (bau-)künstlerischer Bereiche in Saarbrücken und Wuppertal intensiv mit den historischen und aktuellen Dimensionen des Grotesken befasst, mit dem Widersprüchlichen und doch irgendwie Anziehenden, dem Bizarren und Ambivalenten, dem Hybriden und Ornamentalen, dem Verzerrten und Kombinierten, dem Unvereinbaren und doch Untrennbaren. Die Ausstellung präsentiert im Rahmen des Austauschprojektes auch weiter entwickelte Arbeiten.

 

Michelle Raab, Sarah Niecke

Michelle Raab, Sarah Niecke

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