Museumskommunikation und Museumspädagogik heute


WS 2014/15

Studierende

Susan Hotter


Studiengänge

Master Museumspädagogik


Richtung

Installation
Public Art
Malerei


Projektart

Master

Susan Hotter: Museumskommunikation und Museumspädagogik heute, ArtShaker_1: Museum Fondation Beyeler (Basel) - Art Shaker des Bildes von Cezanne „Madame im gelben Lehnstuhl“, Beispiel Impressionismus, Master 2014/15

Die vorliegende Arbeit untersucht die derzeitige Situation der Museumskommunikation und Museumspädagogik im Kontext Kunstmuseen und -ausstellungen im deutschsprachigen Raum. Sie widmet sich der Frage, warum gerade Kunstpräsentation einen wichtigen Akteur in der kulturellen Bildung darstellt.

Es wird beleuchtet wie Kunstausstellungen ihre Arbeit besucherorientiert ausrichten, um so durch Besucherzufriedenheit ihre Arbeit gegenüber der Öffentlichkeit und Politik zu legimitieren. Anhand von Praxisbeispielen aus der deutschsprachigen Kunstmuseumslandschaft werden theoretische Ansätze sowie innovative Vermittlungsangebote und -projekte visualisiert.

Kunstmuseen machen nur einen kleinen Anteil der Museumslandschaft aus, locken aber das meiste Publikum an und stellen mit ihren zahlreichen innovativen Vermittlungsgedanken einen wichtigen kulturellen Bildungsort im Kontext lebenslanges Lernen dar. In den vergangenen Jahren hat man stetig versucht durch Besucherorientierung und umfangreiche Vermittlungsangebote auch bildungsfernes Publikum zu erreichen, beziehungsweise das Museum als Bildungsort mehr zu etablieren, was aber laut Besucherforschung nicht gelungen ist. Kunstsammlungen müssen noch mehr an ihrem Image elitärer Bildungstempel zu sein arbeiten, um auch in Zukunft ihre Daseinsberechtigung in der kulturellen Bildungslandschaft zu legimitieren.

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