Von den Alten lernen — Inspiriert von der chinesischen Archiktur, Fokus: individualisiertes Produkt


WS 2016/17

Studierende

Zhengyu Tu


Projektbetreuung

Prof. Andreas Brandolini


Studiengänge

Produktdesign


Richtung

Möbel- und Ausstattungsdesign


Projektart

Diplom

Der von der deutschen Regierung herausgebrachte Begriff "Industrie 4.0" hat einen wichtigen Anteil an der Individualisierung. Aber die heutigen Designprozesse verlangen nach einem veränderten Gestaltungsablauf, denen die bisherigen Anforderungen nicht mehr entsprechen. Aufgrund des unterschiedlichen Kundenbedarfs ist auch das Maß jedes Produkts immer unterschiedlich. Wie kann man aber die Maße des Produkts verändern, gleichzeitig die Ästhetik und die Charaktereigenschaft behalten? 
 
Bei diesen Überlegungen inspirierte mich die chinesische Architektur. Der Hausbau wird nach der Song Dynastie programmiert, was dazu führt, dass die Gestaltungen der chinesischen Gebäude ähnlich aussieht. Alle Bauteile werden von zwei Einheiten "Cai" und "Qi" definiert, und mit dem passenden Faktor bekommt man die Maße der Bauteile. Das Behandlungsprinzip des Entwurfs ist davon abgeleitet, also ein Produkt oder System zu programmieren. Aufgrund der Endmaße können alle Maße der Bauteile durch das Programm hochgerechnet werden. Das Programm kann auf unterschiedliche Maße reagieren, beispielsweise wie die stärke des Materials wäre, wie die insgesamte Breite geteilt würde. Denn die Änderungsregelmäßigkeit wird deutlich durch parametrische Software definiert.

Zurück